2.1 Ausgangserzeugnisse

Den Ausgangserzeugnissen Obst, Obstpulpe oder Obstmark werden keine wesentlichen (Frucht)Bestandteile – z. B. der Saft – entzogen.

Zur Verwendung gelangt gesundes, nicht verdorbenes Obst in geeignetem Reifezustand. Dem Obst gleichgestellt werden Paradeiser (Tomaten), die genießbaren Teile von Rhabarberstängeln, Karotten, Süßkartoffeln, Gurken, Kürbissen, Melonen, Wassermelonen und Ingwerwurzeln (frisch, getrocknet oder in Sirup).

Obstpulpe wird aus frischem oder tiefgekühltem, sortiertem, gereinigtem und allenfalls auch entstieltem, entkelchtem, geschältem, geteiltem, entkerntem oder entsteintem Obst auf kaltem Wege oder nach Vordämpfen oder Konzentrieren hergestellt und durch physikalische Verfahren (Erhitzen, Tiefgefrieren, Kühlen oder Gefriertrocknen) oder durch Hinzufügen von Schwefeldioxid oder Schwefeldioxid entwickelnde Stoffe in wässriger Lösung haltbar gemacht.

Obstmark (Obstpüree) wird wie Obstpulpe, jedoch durch zusätzliches Passieren oder ein ähnliches Verfahren hergestellt.

Zum Süßen der im Folgenden genannten Erzeugnisse werden verwendet:

  • Zuckerarten gemäß Zuckerverordnung5)
  • Fruktosesirup
  • Die aus Früchten gewonnenen Zuckerarten (Fruchtsüße)
  • Brauner Zucker

5) Verordnung über bestimmte Zuckerarten (Zuckerverordnung), BGBl. II Nr. 472/2003 idgF.

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