1. Beschreibung

Unterkategorien

Sirupe im Sinne dieses Teilkapitels sind dickflüssige Erzeugnisse, die aus Fruchtsaft oder gleichartigen Erzeugnissen, natürlichen Aromastoffen der Fruchtschalen, Pflanzen(Kräuter)-extrakten oder anderen geruchs- und / oder geschmacksgebenden Komponenten durch Hinzufügen von Zucker, Wasser und anderen Zutaten hergestellt und verdünnt oder unverdünnt konsumiert werden.

Auch andere Lebensmittel, wie Nüsse, Gewürze, Tee, Kaffee, Kakao oder Gemüsesäfte und gleichartige Erzeugnisse können verwendet werden.

Als charakteristische Zutaten werden verwendet (bei den zitierten Verordnungen gilt jeweils die letztgültige Fassung):

  • Fruchtsaft oder gleichartige Erzeugnisse gemäß Fruchtsaftverordnung, BGBl II Nr. 83/2004
  • Aromaextrakte sowie natürliche oder naturidentische Aromastoffe gemäß Aromenverordnung, BGBl II Nr. 42/1998
  • Zucker und Zuckerarten gemäß Zuckerverordnung BGBl II Nr. 472/2003 sowie aus Früchten stammende Zucker
  • Wasser gemäß Trinkwasserverordnung BGBl II Nr. 304/2001 idgF. bzw. Codexkapitel B 1 "Trinkwasser".
  • Zulässige Zusatzstoffe

Anmerkung: In Österreich hat die Färbung von Orangeade und Himbeersirup ebenso Tradition wie die Säuerung von Sirupen mit Weinsäure, Citronensäure und / oder Äpfelsäure. Beim Zusatz von Konservierungsmitteln bezieht sich die Zuordnung in Anhang III der Zusatzstoffverordnung, BGBl II Nr. 383/1998, auf "aromatisierte, nichtalkoholische Getränke" unter Berücksichtigung des deklarierten Verdünnungsfaktors.

Die Trockensubstanz aller Sirupe beträgt mindestens 55° Brix (refraktometrisch gemessen); bei Kräutersirupen mindestens 45° Brix.

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