4.2. Definition und Herstellung

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Ätherische Öle sind in der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009 nicht definiert. Die Definition der internationalen Organisation für Standardisation (ISO 9235:2013) die ähnlich ist der Definition der Kommission des Europäischen Arzneibuches für ätherische Öle lautet:

„Erzeugnis, gewonnen aus einem pflanzlichen, natürlichen Rohstoff, entweder durch Wasserdampfdestillation, durch einen mechanischen Prozess von der Schale von Zitrusfrüchten oder durch trockene Destillation nach dem Abtrennen der wässrigen Phase, falls erforderlich, durch physikalische Prozesse.“

Die Herstellung ätherischer Öle erfolgt meist durch Wasserdampfdestillation, seltener durch Extraktion, Auspressen oder trockene Destillation, wobei sie aus verschiedenen Teilen der Pflanze gewonnen werden, wie den Blüten, Blättern, Samen, Fruchtschalen, Wurzeln, Harzen, Rinden oder Holz. Die Art der Produktionstechnik bestimmt die Qualität des ätherischen Öls. Kriterien für die Qualität sind die Kennzahlen wie Dichte, optisches Drehvermögen, Brechungsindex und Siedepunkt sowie Merkmale wie Farbe, Geruch, Geschmack, Löslichkeit und Mischbarkeit (Hunnius, 1997, S. 992-994).

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