B 5 Konfitüre und andere Obsterzeugnisse

b5 konfituereVeröffentlicht mit Geschäftszahl:
BMGFJ-75210/0008-IV/B/7/2008 vom 14.5.2008

Änderungen, Ergänzungen:
BMG-75210/0004-II/B/13/2015 vom 21.1.2015
BMGF-75210/0021-II/B/13/2017 vom 18.07.2018

 

Unterkategorien

Kandierte Früchte werden auch als "Dickzuckerfrüchte" oder "dickgezogene Früchte" oder "Belegfrüchte" bezeichnet. Wird der Name der Fruchtart oder der Pflanze verwendet, so wird derselbe mit dem Zusatz "kandiert" versehen. Kandierte Orangenschalen werden auch als "Orangeat" oder als "Arancini", kandierte Cedratschalen auch als "Zitronat" oder "Succade", kandierte Blattstiele der Engelwurz auch als "Angelika", kandierte Kürbisstücke auch als "Vanillon" bezeichnet. Mischungen von kandierten Früchten werden als "kandierte Früchte" bezeichnet, wobei zusätzlich Phantasienamen (z.B. "Backmischung") verwendet werden können.

Die Bezeichnung von Essig- und Senffrüchten erfolgt unter Nennung der verwendeten Obstart und des Einlegemediums.

Die Beurteilung erfolgt gemäß Kapitel A 3 „Allgemeine Beurteilungsgrundsätze“.

Neben den angegebenen Analysenmethoden können auch andere gleichwertige Methoden herangezogen werden.

  1. Relative Dichte (20°/20°): IFU-Methode Nr. 1 bzw. Biegeschwingermessgeräte.
  2. Gesamtzucker als Invertzucker und hydrolysierbare Saccharide als Saccharose: IFU-Methode Nr. 4, HPLC oder ICP.
  3. Zuckerfreier Extrakt = Gesamtextrakt (IFU-Methode Nr. 8) minus Zucker (Saccharose plus Invertzucker).
  4. Titrierbare Säure: IFU-Methode Nr. 3.
  5. Alkohol: lässt sich in geringen Mengen vorteilhaft gaschromatographisch oder enzymatisch bestimmen.
  6. Gesamte Schweflige Säure: IFU-Methode Nr. 7 a.
  7. Zinn: AAS-Methode.
  8. Mineralstoffanalyse: AAS-Methode. Lösliche Trockenmasse: siehe Durchführungsverordnung (EU) Nr. 974/201424)

24) Durchführungsverordnung (EU) Nr. 974/2014 zur Festlegung der Refraktometermethode zur Bestimmung des löslichen trockenen Rückstands in Verarbeitungserzeugnissen aus Obst und Gemüse zwecks Einreihung dieser Waren in die kombinierte Nomenklatur.

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