5.3 Eierlikör

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Die grundlegenden Begriffsbestimmungen für „Eierlikör „, einschließlich chemisch-analytischer Grundanforderungen, sind in der Verordnung (EU) 2019/787, Anhang I, Ziffer 39 festgelegt.

Zur Herstellung von Eierlikör wird gemäß Verordnung (EU) 2019/787 „hochwertiges Eigelb und Eiweiß“ verwendet. Dies schließt die Verwendung von Trockeneierzeugnissen und chemisch konservierten Flüssigeierzeugnissen aus.

Die Angabe „Eierweinbrand“ ist die verkehrsübliche Zusatz-Bezeichnung für einen „Eierlikör“ dessen Alkohol zu 100 % von Weinbrand stammt. Die Angabe ersetzt nicht die rechtlich vorgeschriebene Bezeichnung.

Werden bei der Herstellung von Eierlikör hochwertige Brände wie Weinbrand, Cognac, Kirsch, Honigbrand usw., mitverwendet, darf in der Kennzeichnung auf die jeweiligen Erzeugnisse angespielt werden („verfeinert mit ...“ - siehe auch Abs. 1.3.7.2).

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