1.5 Zusätze zu Mahl- und Schälprodukten

L-Ascorbinsäure und ihr Natrium- oder Kaliumsalz (berechnet als L-Ascorbinsäure) können bis zu 35 g pro 100 kg Mehl zur Verbesserung der Backeigenschaften zugesetzt werden.

Bei Mahlprodukten können zur Einstellung des enzymatischen Zustandes und zur Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften Malzmehle, Malzextrakte, Enzympräparate und die Aminosäuren Cystin und Cystein zugesetzt werden.

Für die Weiterverarbeitung ist die Zugabe von Quellmehlen und Säuerungsmitteln zu Roggenmahlprodukten sowie von maximal 10% Quellmehl zu Weizenmahlprodukten zulässig.

Der Zusatz von anderen Stoffen, die im Mehl oder im Teig mittelbar oder unmittelbar eine oxidierende Wirkung entfalten, ist unzulässig, ebenso die Behandlung mit Stickstoffoxiden, Stickstoffchloriden, Chlor, Chloroxiden oder mit anderen Stoffen, die die Veränderung der natürlichen Farbe der Mahl- und Schälprodukte zur Folge hat. Dies gilt allgemein für färbende, bleichende und aufhellende Zusätze oder Behandlungsverfahren bei allen Mahl- und Schälprodukten.

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