4.13 spezielle Bestimmungen bei Ozon

Bei der Desinfektion huminstoffhältiger Wässer mit Ozon entstehen Reaktionsprodukte, die eine Vermehrung von wassereigenen Mikroorganismen im Wasser fördern können. Bei einem Kaliumpermanganatverbrauch von über 6 mg/l (angegeben als KMnO4) bzw. einem TOC-Gehalt von über 2,5 mg/l ist die Desinfektion mit Ozon ohne vorgeschaltete Aufbereitung kein geeignetes Desinfektionsverfahren.

Bei Anwesenheit von Bromid im Trinkwasser kann es zur Bildung von Bromat kommen.

Unerwünschte chemische Nebenprodukte, die durch die Desinfektion entstehen können, sind zu minimieren, wobei die ausreichende Desinfektionsleistung einzuhalten ist. Auf die jeweiligen Parameterwerte der TWV wird hingewiesen.