2.3 Leistungsmerkmale der Analysenmethoden für Radionuklide

RadionuklideNachweisgrenze (Anm. 1, 2)Anmerkungen
Tritium10 Bq/lAnm. 3
Radon10 Bq/lAnm. 3
U-2380,02 Bq/l
U-2340,02 Bq/l
Ra-2260,04 Bq/l
Ra-2280,02 Bq/lAnm. 4
Pb-2100,02 Bq/l
Po-2100,01 Bq/l
C-1420 Bq/l
Sr-900,4 Bq/l
Pu-239/ Pu-2400,04 Bq/l
Am-2410,06
Co-600,5 Bq/l
Cs-1340,5 Bq/l
Cs-137 0,5 Bq/l
I-131 0,5 Bq/l

Anmerkung 1: Die Nachweisgrenze ist zu berechnen nach der Norm ISO 11929: „Determination of the characteristic limits (decision threshold, detection limit and limits of the confidence interval) for measurements of ionizing radiation — Fundamentals and application“ mit Abweichungswahrscheinlichkeiten der 1. und 2. Art von jeweils 0,05.

Anmerkung 2: Messunsicherheiten sind zu berechnen und zu melden als vollständige Standardunsicherheiten oder als erweiterte Standardunsicherheiten mit einem Erweiterungsfaktor von 1,96 gemäß dem ISO-Leitfaden „Guide for the Expression of Uncertainty in Measurement“.

Anmerkung 3: Die Nachweisgrenze für Tritium und Radon liegt bei 10 % des Parameterwerts von 100 Bq/l.

Anmerkung 4: Die Nachweisgrenze gilt nur für die Erstprüfung im Hinblick auf die Richtdosis für eine neue Wasserquelle. Falls die Erstprüfung keinen plausiblen Grund dafür ergibt, dass Ra-228 20% der abgeleiteten Konzentration überschreitet, kann die Nachweisgrenze auf 0,08 Bq/l für spezifische Routinemessungen für das Nuklid Ra-228 erhöht werden, bis eine anschließende erneute Kontrolle erforderlich ist.